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Beschreibung
der besonderen Problemlage im Fördergebiet zur Thematik
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. |
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Der
in Mittelhessen gelegene Landkreis Limburg-Weilburg setzt
sich aus 5 Städten und 14 Gemeinden zusammen und
hatte am 31.03.2006 175.328 Einwohner. Der Ausländeranteil
liegt bei knapp 8 %. Nach einer Hochrechnung, die auf
den Zuzugszahlen der letzten Jahre in die Übergangswohnheime
basiert, kann davon ausgegangen werden, dass sich zudem
ca. 13.000 Aussiedler im Landkreis Limburg-Weilburg aufhalten.
Im
Landkreis Limburg-Weilburg gibt es eine Reihe von Hinweisen,
dass insbesondere bei Jugendlichen Werte wie Toleranz
und Demokratie an Bedeutung verlieren und eine Verfestigung
und Ausbreitung rechtsradikaler, fremdenfeindlicher und
antisemitischer Tendenzen diagnostiziert werden muss.
Die
Offenheit einheimischer Jugendlicher gegenüber Personen
mit Migrationshintergrund, speziell gegenüber der
Gruppe der Aussiedler aus Russland, hat stark abgenommen.
Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund fühlen
sich häufig aufgrund ihrer Herkunft gesellschaftlich
ausgegrenzt.
Trotz
intensiver Bemühungen fallen diese Jugendlichen beim
Übergang von Schule in das Berufsleben auch durch
das bestehende Netzwerk. Das Scheitern an dieser für
die langfristige Integration entscheidenden Schwelle führt
oft zu Formen von Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus
als Bewältigungsstrategie. Eine Situation, die sich
im Landkreis Limburg-Weilburg mit sinkendem Ausbildungsplatzangebot
verschärft.
Die
Zahl der Jugendlichen, die über ausreichende soziale
Kompetenzen verfügen, Konflikte mit demokratischen
Mitteln zu lösen, nimmt ständig ab. Dieses Phänomen
kann vor allem bei männlichen Jugendlichen aus unteren
sozialen Schichten mit einem geringeren Bildungsniveau
beobachtet werden. Die Jugendlichen schließen sich
häufig zu Cliquen zusammen und fallen in der Öffentlichkeit
sowohl durch ausländerkritische und fremdenfeindliche
Äußerungen als auch durch eine hohe Gewaltbereitschaft
und Alkoholkonsum auf. Die örtlichen Jugendtreffs
und Jugendräume werden von ihnen nicht frequentiert,
sie tendieren häufiger zu Zusammenkünften mit
Gleichgesinnten außerhalb der Stadt oder Gemeinde.
Die bereits bestehenden allgemeinen Präventionsangebote
werden von dieser Gruppe Jugendlicher nicht angenommen.
Daher
besteht aus unserer Sicht im Landkreis Limburg-Weilburg
ein dringender Bedarf, den oben umrissenen Tendenzen und
Entwicklungen möglichst frühzeitig mit zielgerichteten
Präventionsstrategien entgegenzutreten. Individuelle
Ausbildungsplatzangebote zu schaffen ist dabei eine Strategie.
Weitere Angebote sollten unter der Beteiligung von lokalen
zivilgesellschaftlichen Akteuren erarbeitet werden und
darauf ausgerichtet sein, die demokratische Bürgergesellschaft
des Landkreises Limburg-Weilburg zu stärken und Grundwerte
wie Toleranz und Demokratie zu vermitteln. |
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2 |
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Beschreibung
der besonderen Problemlage im Fördergebiet zur Thematik
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. |
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Der
in Mittelhessen gelegene Landkreis Limburg-Weilburg setzt
sich aus fünf Städten und 14 Gemeinden zusammen
und hatte am 31.03.2006 175.328 Einwohner. Der Ausländeranteil
liegt bei knapp 8 %. Nach einer Hochrechnung, die auf
den Zuzugszahlen der letzten Jahre in die Übergangswohnheime
basiert, kann davon ausgegangen werden, dass sich zudem
ca. 13.000 Aussiedler im Landkreis Limburg-Weilburg aufhalten.
Im
Landkreis Limburg-Weilburg gibt es eine Reihe von Hinweisen,
dass insbesondere bei Jugendlichen Werte wie Toleranz
und Demokratie an Bedeutung verlieren und eine Verfestigung
und Ausbreitung rechtsradikaler, fremdenfeindlicher und
antisemitischer Tendenzen diagnostiziert werden muss.
Die
Offenheit einheimischer Jugendlicher gegenüber Personen
mit Migrationshintergrund, speziell gegenüber der
Gruppe der Aussiedler aus Russland, hat stark abgenommen.
Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund fühlen
sich häufig aufgrund ihrer Herkunft gesellschaftlich
ausgegrenzt.
Trotz
intensiver Bemühungen fallen diese Jugendlichen beim
Übergang von Schule in das Berufsleben auch durch
das bestehende Netzwerk. Das Scheitern an dieser für
die langfristige Integration entscheidenden Schwelle führt
oft zu Formen von Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus
als Bewältigungsstrategie. Eine Situation, die sich
im Landkreis Limburg-Weilburg mit sinkendem Ausbildungsplatzangebot
verschärft.
Die
Zahl der Jugendlichen, die über ausreichende soziale
Kompetenzen verfügen, Konflikte mit demokratischen
Mitteln zu lösen, nimmt ständig ab. Dieses Phänomen
kann vor allem bei männlichen Jugendlichen aus unteren
sozialen Schichten mit einem geringeren Bildungsniveau
beobachtet werden. Die Jugendlichen schließen sich
häufig zu Cliquen zusammen und fallen in der Öffentlichkeit
sowohl durch ausländerkritische und fremdenfeindliche
Äußerungen als auch durch eine hohe Gewaltbereitschaft
und Alkoholkonsum auf. Die örtlichen Jugendtreffs
und Jugendräume werden von ihnen nicht frequentiert,
sie tendieren häufiger zu Zusammenkünften mit
Gleichgesinnten außerhalb der Stadt oder Gemeinde.
Die bereits bestehenden allgemeinen Präventionsangebote
werden von dieser Gruppe Jugendlicher nicht angenommen.
Daher
besteht aus unserer Sicht im Landkreis Limburg-Weilburg
ein dringender Bedarf, den oben umrissenen Tendenzen und
Entwicklungen möglichst frühzeitig mit zielgerichteten
Präventionsstrategien entgegenzutreten. Individuelle
Ausbildungsplatzangebote zu schaffen ist dabei eine Strategie.
Weitere Angebote sollten unter der Beteiligung von lokalen
zivilgesellschaftlichen Akteuren erarbeitet werden und
darauf ausgerichtet sein, die demokratische Bürgergesellschaft
des Landkreises Limburg-Weilburg zu stärken und Grundwerte
wie Toleranz und Demokratie zu vermitteln.
Analyse der vorhandenen Netzwerke, zivilgesellschaftlichen
Initiativen und weiteren Partner und Ressourcen.
Das
Programm „Jugend für Vielfalt“ kann nahtlos
in die bestehenden Netzwerkstrukturen des Landkreises
Limburg-Weilburg im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit
(Arbeitsgemeinschaft der Jugendpflegen im Landkreis Limburg-Weilburg,
Netzwerk gegen Rechts) und im Bereich der Integrationsarbeit
(Arbeitskreise „Aussiedler“ und „Ausländer“)
sowie im Bildungssektor („Arbeitskreis Schulsozialarbeit“/
Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Ausbildung
und Beschäftigung) eingebunden werden. Es ist das
Ziel des Fachbereiches Jugend, das Maßnahmeangebot
durch die Einbeziehung weiterer Netzwerkpartner (z.B.
Grundschulen, Vereine, Verbände) langfristig zu verselbständigen
und dadurch die Nachhaltigkeit abzusichern. |
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Darstellung
der bisherigen Maßnahmen und Aktivitäten gegen
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
sowie deren fachliche Einschätzung. |
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Der
Fachbereich Jugend des Landkreises Limburg-Weilburg verfügt
im Bereich des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes
über umfangreiche Erfahrungen in der Initiierung
und Umsetzung von Maßnahmen und Projekten gegen
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.
Seit mehreren Jahren finden für Multiplikatoren und
die breite Öffentlichkeit in regelmäßigen
Abständen Informationsveranstaltungen zu Themen wie
z.B. „Symbolik und Musik der rechten Szenen“
oder „Rechtsextremismus im Internet“ statt.
Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wurden zudem zwei
Aussteiger aus der rechten Szene (Adrian, Fischer) zu
mehreren Diskussionsrunden eingeladen.
Initiiert wurde darüber hinaus ein jährlich
stattfindender Aktionstag für Jugendliche, der zum
Ziel hat, ein Zeichen gegen Gewalt und für ein tolerantes
Miteinander zu setzen.
Darüber hinaus hat der Fachbereich Jugend mit Kooperationspartnern
ein Netzwerk gegen Rechts aufgebaut, das sich in regelmäßigen
Abständen trifft. Zu den Netzwerkmitgliedern zählen
u.a. Vertreter von Schulen, Jugendpflegen, der Polizei
und Initiativgruppen.
Mit der Durchführung erlebnispädagogischer Maßnahmen
und mit freizeitpädagogischen Angeboten fördert
der Fachbereich Jugend seit dem Jahr 2001 in Regionen
des Landkreises mit hohem Migrantenanteil Kontakte zwischen
Jugendlichen unterschiedlicher ethnischer und kultureller
Herkunft. Es entstanden darüber hinaus mehrere Jugendräume,
die im Rahmen von Projektarbeit mit einheimischen Jugendlichen
und Jugendlichen mit Migrationshintergrund renoviert und
zu betreuten Begegnungszentren ausgebaut wurden. Für
die Zielgruppe der Erwachsenen fanden in diesen Regionen
mehrere Begegnungsfeste statt.
Im Bildungssektor besteht eine enge Vernetzung mit der
kreiseigenen Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft
mit ihren ca. 1100 Teilnehmern in Ausbildungs- und qualifizierenden
Beschäftigungsverhältnissen im Jahr. Hier sind
auch verschiedene Beratungsangebote für Migranten
angeschlossen.
Fachliche
Einschätzung: Die bisherigen Aktivitäten der
unterschiedlichen Träger der Jugendarbeit trugen
insbesondere im Bereich der Integrationsarbeit dazu bei,
dass Vorurteile zwischen einheimischen Jugendlichen und
Jugendlichen mit Migrationshintergrund abgebaut werden
konnten. Auch die Informationsveranstaltungen zu den Themenbereichen
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit führten
dazu, Jugendliche zu sensibilisieren, sich für ein
tolerantes Miteinander einzusetzen. Aus unserer Sicht
reichen die Aktivitäten jedoch bei weiten nicht aus,
um den Bedarf an Maßnahmen und Projekten gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Landkreis zu
decken. |
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4 |
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Ziele |
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| Leitziel |
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1 |
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Kinder
und Jugendliche im Landkreis Limburg - Weilburg verfügen
über ein demokratisches Grundverständnis und lehnen
Diskriminierung und Gewalt ab. |
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Mittlerziele |
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1.1 |
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Über
die Verbundarbeit im Landkreis Limburg - Weilburg werden lokale
Projekte initiiert, welche die Jugendlichen vor Ort in ihrer
demokratischen Grundhaltung und aktiven Teilhabe am Gemeinwesen
stärken. |
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1.2 |
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Die pädagogischen Fachkräfte, Lehrer und Multiplikatoren
im
Landkreis Limburg - Weilburg haben fundierte Kenntnisse zu Ursachen,
Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit
und fehlender Integration und können diesen methodisch
begegnen. |
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1.3 |
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In
Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Gemeinden werden
Kinder und Jugendliche durch Partizipationsverfahren aktiv in
demokratische Strukturen eingebunden. |
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Handlungsziele |
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1.1.1 |
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Durchführung von Maßnahmen
der außerschulischen Bildungs-arbeit mit Jugendlichen,
vier demokratische Pilgerfahrten oder zwei Gedenkstättenfahrten.
Fünf Geschlechtsspezifische und erlebnispädagogische
Projekte für bildungsferne Jugendliche.
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1.2.1 |
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Durchführung von Infoveranstaltungen
mit Lehrern, Sozial-pädagogen und Multiplikatoren zum
Thema Demokratie-pädagogik und Erscheinungsformen von
Rechtsextremismus.
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1.3.1 |
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Durchführung einer Zukunftswerkstatt
mit Jugendlichen.
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| Leitziel |
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2 |
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Jugendliche aus bildungsfernen Familien ohne Ausbildung und
mit rechten Orientierungen werden durch nahräumliche
Netzwerke mit lokalen Akteuren in die Bereiche der gesellschaftlichen
Teilhabe geführt.
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Mittlerziele |
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2.1 |
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Durch
eine Auftaktveranstaltung auf der Ebene der Gemeinden mit
allen lokalen Akteuren finden erste Zielabsprachen statt.
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2.2 |
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Schulen,
Jugendarbeit, Gemeinden, Handwerksmeister und Geschäftsleute
vernetzen sich durch Beteiligungsprojekte und deren Ergebnisse
zu einem nahräumlichen Bildungsnetzwerk mit einem Blickwinkel
auf bildungsbenachteiligte Jugendliche mit rechten Orientierungen
und Jugendliche mit Migrations-hintergrund.
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2.3 |
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Bildungsbenachteiligte
Jugendliche werden über ihre nahräumliche Verbundenheit,
Anerkennungsstrukturen und
Berufsperspektiven in den Gemeinden befähigt, sich an
dem Projekt zu beteiligen.
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Handlungsziele |
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2.1.1 |
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Mehrere Regionalkonferenzen mit verschiedenen Themen-schwerpunkten
werden durchgeführt.
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2.2.1 |
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Seminar
zum Aufbau interdisziplinärer Planungsstrukturen. |
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2.3.1 |
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Selbsterprobung
in arbeitsweltbezogenen Bereichen. |
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| Leitziel |
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3
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Kinder,
Jugendliche und deren Familie sowie Multiplikatoren sind ausreichend
auf Krisenfelder in Bereich Gewalt, Drogen, Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Jugendschutz
qualifiziert.
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Mittlerziele |
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3.1 |
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Konzepterstellung
für gemeindeorientierte Öffnung der Schulen in Verbindung
Schulsozialarbeit und Jugendpflege.
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3.2 |
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Entwicklung
und Durchführung von übergreifenden und Regionen
bezogenen Angeboten und Maßnahmen im präventiven
Bereich für Familien, Jugendliche und
Multiplikatoren.
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Handlungsziele |
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3.1.1 |
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Qualifizierung von Schulsozialarbeiter. |
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3.2.1 |
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Vorträge,
Seminar und Elternabende zu Erziehungskompetenzen sowie Aufklärung
von Gefahren wie zum Beispiel:
Medienmissbrauch, Toleranzschulung und Antragstellung. |
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| 5 |
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Handlungskonzept |
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Für
den Landkreis Limburg-Weilburg gibt es folgendes Handlungskonzept: |
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I.
Vorbereitende Phase: |
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-
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-
-
-
-
-
-
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Interessenbekundungsverfahren
Einschätzung der Bedarfslage durch den Fachbereich Jugend
des Landkreises Limburg-Weilburg
Bildung des Begleitausschusses
Erstes Treffen des Begleitausschusses im Juni 2007
Veröffentlichung des Interessenbekundungsverfahrens über
die Presse
Benennung der Koordinierungsstelle
Befragung zur Ermittlung der Bedarfslage in den einzelnen Städten
und Gemeinden des Landkreises Limburg-Weilburg über den
Sozialen Dienst des Fachbereiches Jugend
Konzepterstellung des LAP auf der Grundlage der Bedarfslage |
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II.
Weitere Planungen: |
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-
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-
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-
- |
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Schaffung
einer Koordinierungsstelle bei der Gesellschaft für Ausbildung
und Beschäftigung
Vorstellung des LAP in der Jugendhilfeausschusssitzung, der
Bürgermeisterdienstversammlung und im Kreistag
Informationsveranstaltung und Pressegespräch auf Kreisebene
Auswahl einer Gemeinde unter Beteiligung des Begleitausschusses.
Im weiteren Verlauf des LAP sollen weitere Gemeindeverbünde
in den LAP aufgenommen werden.
Informationsveranstaltung zur Struktur und Zielsetzung des LAP
auf der Gemeindeebene
Netzwerkbildung
Durchführung eines ersten Beteiligungsprojektes im sozialen
Nahraum
Netzwerkqualifizierung |
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| 6 |
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Kurzdarstellung
der Projektideen |
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Zielgruppe
Jugendliche: |
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-
-
-
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Veranstaltungsreihe
für Jugendliche „Demokratie-Pilgerweg 2008“:
Vorbereitung, Auftaktveranstaltung, viertägige Pilgeretappen,
Demokratie-Abschlussfest und Demokratie-Pilgerfahrt nach Berlin.
Zwei Gedenkstättenfahrten im Jahr 2008 mit Haupt- und
Realschülern.
Sechsmonatige geschlechtsspezifische erlebnispädagogische
Veranstaltungsreihe in 2008 mit männlichen bildungsfernen
Jugendlichen.
Durchführung einer zweitägigen Zukunftswerkstatt
für Jugendliche der ausgewählten Gemeinde im Jahr
2008.
Durchführung von Workshops in verschiedenen Einrichtungen
und Betrieben der ausgewählten Gemeinde in 2008.
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Zielgruppe
Akteure des lokalen Netzwerks (Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen,
Lehrerinnen/Lehrer, Gemeindevertreter, Vereins- und Verbandsvertreter): |
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-
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Durchführung
von vier eintägigen Regionalkonferenzen.
Fünftägiges Seminar zum Aufbau interdisziplinärer
Planungsstrukturen zur Integration benachteiligter Jugendlicher. |
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Zielgruppe
Handwerksmeister: |
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-
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Eintägige
Fortbildungsveranstaltung der Handwerksmeister für wirksame
Lehrkonzepte für bildungsbenachteiligte Jugendliche.
Prozesshafte Beratung bei den Projekten der Jugendlichen und
Beratung bei der Erstellung von Produkten. |
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Zielgruppenübergreifend: |
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- |
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Durchführung
von 4 - 5 Informationsveranstaltungen zum Thema Demokratiepädagogik
und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus. |
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| 7 |
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Zielgruppen |
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Die
Hauptzielgruppe sind männliche Jugendliche bildungsferner
Milieus mit einer Affinität zur Fremdenfeindlichkeit.
Weitere Zielgruppen sind: |
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-
-
- |
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Jugendliche
mit Migrationshintergrund
Erzieherinnen/Erzieher, Lehrerinnen/Lehrer, Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen
Multiplikatoren |
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| 8 |
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Gender
Mainstreaming |
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Das
Wahrnehmen und Bewusstmachen rechter Strukturen und Überzeugungen
bedarf einer geschlechtsspezifischen Sichtweise, da Männer
und Frauen bzw. Mädchen und Jungen hier in unterschiedlichen
Aspekten ihrer sozialisierten Persönlichkeit angesprochen
werden. Die Bedeutung von Anerkennung, Macht und Selbstwertgefühl
gilt es besonders zu beachten. Im Begleitausschuss sind Repräsentanten
von Jungenprojekten und Mädchenprojekten vertreten. Bei
der Vergabe der Einzelprojekte wird darauf geachtet, dass Angebote
sowohl für Jungen als auch für Mädchen gefördert
werden. Bei allen Projekten ist darauf zu achten, dass die Perspektive
beider Geschlechter mit bedacht wird. Bei der Auswertung der
Projekte werden durch das Controlling geschlechtsspezifische
Auswertungskriterien der Berichterstattung festgelegt. |
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| 9 |
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Öffentlichkeitswirksame
Maßnahmen |
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-
-
-
-
-
- |
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Große
öffentliche, kreisweite Auftaktveranstaltung mit Pressekonferenz
zum Start der LAP
Projektimmanente Presseveröffentlichungen der Angebote
und Maßnahmen
Erstellung und Veröffentlichung eines Flyers. Die Flyer
werden über die Hauspost an alle Städte und Gemeinden
des Landkreises Limburg-Weilburg verteilt. Zudem werden die
Flyer bei den Treffen der Arbeitskreise und Arbeitsgemeinschaften
im Landkreis Limburg- Weilburg verteilt
Erstellung einer Internetplattform bei der Koordinierungsstelle
und aktuelle Veröffentlichung im „Netz“
Regelmäßige Veröffentlichungen in den regionalen
Mitteilungsblättern der Städte und Gemeinden
Regelmäßige Berichterstattung in Arbeitskreisen und
politischen Gremien des Landkreises Limburg-Weilburg |
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| 10 |
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Gewährleistung der internen Kommunikation zwischen
den beteiligten Akteur(inn)en |
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- |
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Die
interne Kommunikation wird durch die gegebenen Vernetzungsstrukturen
im Landkreis Limburg-Weilburg sichergestellt. Ein regelmäßiger
Austausch und Informationsfluss wird in dem Begleitausschuss,
in der Arbeitsgemeinschaft der Jugendpflege, dem Verein für
Kriminalprävention Limburg-Weilburg, dem Netzwerk gegen
Rechts sowie weiteren Arbeitskreisen wie z.B. „Integration
und Aussiedler“ gewährleistet. Die Vereine und Verbände
werden über den Kreisjugendring Limburg-Weilburg, der eng
mit dem Fachbereich Jugend zusammenarbeitet, informiert. Über
die Bürgermeisterdienstversammlung, in welcher der Landrat
und der Bürgermeister der Gemeinde Brechen vertreten sind,
ist der Kommunikationsfluss auf der kommunalen Ebene sichergestellt.
Zum Transport der Informationen auf städtischer und gemeindlicher
Ebene werden zudem Regionalkonferenzen durchgeführt.
Über die Internetplattform ist geplant, einen Email-Verteiler
sowie einen News-Anzeiger einzurichten. |
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| 11 |
|
An der Entwicklung des Lokalen Aktionsplans beteiligte
Akteurinnen und Akteure |
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Herr
Landrat Michel, Landkreis Limburg-Weilburg
Herr Dr. Schmidt, Mitglied des Bundestages
Herr Bürgermeister Schlenz, Gemeinde Brechen
Herr Zimmermann, Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung
Frau Netsch, Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung
Herr Röhrig, Staatliches Schulamt Weilburg
Herr Dr. Wörsdörfer, Fachbereichsleiter V a (Schule,
Sport und Senioren), Landkreis Limburg-Weilburg
Herr Hebgen, Fachbereichsleiter V b (Jugend), Landkreis Limburg-Weilburg
Herr Muth, Fachbereich Jugend, Landkreis Limburg-Weilburg
Frau Eriksson, Fachbereich Jugend, Landkreis Limburg-Weilburg
Frau Weigand, Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg
Herr Kaiser, Fachbereich Jugend, Landkreis Limburg-Weilburg |
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| 12 |
|
Begleitausschuss |
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Der
Begleitausschuss deckt sich mit der unter Punkt 7.11.2 genannten
Personengruppe. Beratende Fachleute können jederzeit zur
Mitarbeit eingeladen werden. Zur Berichterstattung sollen zudem
bei den einzelnen Projekten Jugendliche eingeladen werden. |
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| 13 |
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Ämternetzwerk |
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Im
Ämternetzwerk arbeiten aktiv mit: |
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Fachbereich
Jugend
Staatliches Schulamt
Fachb ereich Soziales
Fachbereich Schule, Sport und Verkehr
Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung |
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| 14 |
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Einbindung des LAP in bestehende oder geplante Entwicklungskonzepte |
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Im
Landkreis Limburg-Weilburg gibt es eine enge Verzahnung der
Akteurinnen und Akteure im Ämternetzwerk und in den verschiedenen
Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen. Somit ist ein effektiver,
schneller und kontinuierlicher Informationsfluss gegeben. Der
Landrat ist Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Mitglied
im Begleitausschuss zum Bundesprogramm „Vielfalt tut gut.“
Darüber hinaus ist er im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung
Limburg-Weilburg - Diez GmbH, an welcher der Landkreis ebenfalls
beteiligt ist, vertreten. Durch den Fachbereichsleiter ist eine
direkte Anbindung an die Jugendhilfeplanung sowie an die Fachausschüsse
„Erziehungshilfe“ und „Jugendförderung“
gegeben. Im Begleitausschuss sind zudem Mitglieder vertreten,
die am Schulentwicklungsplan des Landkreises Limburg-Weilburg
mitwirken sowie in der neu gegründeten Arbeitsgruppe zum
Bildungs- und Erziehungsplan. Alle relevanten Arbeitsgemeinschaften,
Arbeitskreise und Netzwerke werden durch Mitglieder im Begleitausschuss
vertreten. Durch den Landrat und durch den Bürgermeister
der Gemeinde Brechen, der ebenfalls im Begleitausschuss vertreten
ist, ist der Informationsfluss sowohl zum Kreistag als auch
über die Bürgermeisterdienstversammlung zu den politischen
Gremien in den Städten und Gemeinden des Landkreises sichergestellt.
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| 15 |
|
Angaben zum vorgesehenen Controlling der Umsetzung des
Lokalen Aktionsplans |
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Die
lokale Koordinierungsstelle unterstützt Projektträger
bei der Zielbildung und Zielerreichungsplanung. Sie fasst nach
einem festgelegten Zeitrahmen die Ergebnisse der Einzelprojekte
und deren Wirksamkeit bei der Zielgruppe zusammen, legt sie
dem Begleitausschuss und Gremien mit Entscheidungsträgern
vor. Sie schlägt gut funktionierende Planungs- und Kommunikationsstrukturen
und deren Partizipationsverfahren in der Verwaltung und auf
anderen Entscheidungsebenen vor.
Das Controlling erfolgt im strategischen Bereich über die
Qualität der Wirksamkeit des LAP und dessen Kommunikationsstrukturen: |
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-
-
- |
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Qualität
des Begleitausschusses und dessen Wirksamkeit in verschiedenen
Handlungsfeldern (Ergebnisse im Verwaltungshandeln und Eintreten
der Erfolgsindikatoren der Schwerpunktbereiche)
Qualität
der Vernetzung auf der Gemeindeebene und deren Rückkopplung
auf die Entscheidungsebenen
Entwicklung von nachhaltigen Partizipationsstrukturen |
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Auf
der Grundlage der Analyse der Indikatoren und Berichte der Projekte
(des operativen Controlling) werden gegebenenfalls Ziele neu
definiert oder das Handlungskonzept neu angepasst. Gescheiterte
Projekte sind als ein wichtiger Fundus für strategische
Änderungen zu sehen und sind im Begleitausschuss und auf
Entscheidungsebenen zu reflektieren. |
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| 16 |
|
Beschreibung der geplanten Maßnahmen zur Selbstevaluation
und Qualitätssicherung der Einzelprojekte |
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Die
Träger der Einzelprojekte fertigen einen Sachbericht zum
Abschluss des Projektes bzw. bei länger dauernden Projekten
nach mindestens 12 Monaten.
Der Sachbericht enthält neben der inhaltlichen Beschreibung
des Projektes folgende Angaben: |
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Beschreibung
der Zielgruppe
Zahl der erreichten Projektteilnehmer/innen, differenziert nach
männlich/weiblich sowie ethnischer Zugehörigkeit
Zielsetzung des Einzelprojektes entsprechend der Zielsetzungen
des LAP
Indikatoren, anhand derer der Erfolg des Einzelprojektes festgestellt
werden kann
Nachprüfbare Aussagen zum Grad der Zielerreichung, belegt
durch eben diese Indikatoren
Auflistung und kurze Beschreibung der Maßnahmen (Infoveranstaltung,
Seminar, Schulung etc.), die im Rahmen des Einzelprojektes stattgefunden
haben
Aussagen zu Erfolgen der Maßnahmen sowie zu den weiteren
Perspektiven |
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Eine
Gliederung für den Sachbericht wird von der Koordinierungsstelle
bereitgestellt. |
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3.4 |
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Wahlergebnisse rechtsextremistischer Parteien bei der letzten
Kommunalwahl |
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Die
letzte Kreistagswahl im Landkreis Limburg-Weilburg fand im Jahre
2006 statt. Die Republikaner erreichten auf Kreisebene ein Wahlergebnis
von 1,9 % und sind mit einem Sitz im Kreistag vertreten. Auffällig
hierbei ist, dass die Republikaner ihren höchsten Stimmenanteil
mit 3,21 % in der kleinsten Gemeinde des Landkreises erreicht
haben. |
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3.5 |
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Zusammensetzung des Gemeinderats Ihrer Kommune bzw. des Kreistages
Ihres Landkreises |
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71
34
23
4
2
5
1
2 |
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Sitze
gesamt davon:
CDU
SPD
Bündnis90/Die Grünen
FDP
FWG
Republikaner
WASG/Die Linke |
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3.6 |
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Überblick
über rechtsextreme Straf- und Gewalttaten in Ihrer Gebietskörperschaft
in den letzten 36 Monaten |
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Gemäß
Auskunft der Polizeidirektion Limburg-Weilburg gab es in den
letzten 36 Monaten folgende Anzahl an rechtsextremen Straf-
und Gewalttaten: |
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Jahr
2004: 13 rechtsextreme Straf- und Gewalttaten
Jahr 2005: 14 rechtsextreme Straf- und Gewalttaten
Jahr 2006: 10 rechtsextreme Straf- und Gewalttaten |
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