Limburg-Weilburg.
Der Landkreis Limburg-Weilburg hat beim Bundesprogramm „Jugend
für Vielfalt, Toleranz und Demokratie- gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ Berücksichtigung
gefunden. Das teilte Landrat Manfred Michel (CDU) während
einer Informations- und Auftaktveranstaltung
im Limburger Kreishaus mit, zu der er Vertreter des Jugendamtes,
des Jugendbildungswerkes, des Staatlichen Schulamtes, der Gesellschaft
für Ausbildung und Beschäftigung (GAB); des Städte-
und Gemeindebundes, der örtlichen Jugendpflege und der
Schulverwaltung des Landkreises eingeladen hatte. Sie werden
Konzepte und Ideen für den Landkreis begleiten und unterstützen.
Für die Verwirklichung von Projekten, bezogen auf den Zeitraum
von drei Jahren, werden jährlich bis zu 100 000 Euro in
Aussicht gestellt.
Landrat Michel bedankte sich beim Bundestagsabgeordneten Frank
Schmidt (SPD) für die Unterstützung des Projektantrages
auf Bundesebene. Das Programm richtet sich schwerpunktmäßig
an Jugendliche, die über ein geringes Bildungsniveau verfügen
und in strukturschwächeren Regionen des Landkreises aufwachsen.
Verschiedene Angebote sollen zur Stärkung von tolerantem
und demokratischem Verständnis beitragen. Zudem sollen
die Fähigkeiten dieser jungen Menschen erweitert werden,
Konflikte gewaltfrei zu bewältigen. Die Entwicklung der
Angebote geschieht in enger Abstimmung mit dem Begleitausschuss,
der im Rahmen der Auftaktveranstaltung gebildet wurde.
Die
lokale Koordinierungsstelle wird bei der Gesellschaft für
Ausbildung und Beschäftigung (GAB) angesiedelt. Die GAB
verfügt sowohl über umfangreiche Erfahrungen in
der Arbeit mit bildungsfernen männlichen Jugendlichen
als auch über Kenntnisse in der Abwicklung entsprechender
Programme und Projekte, erklärte der Landrat. (nnp) |