Pressebericht vom 11.07.2007

 
  Initiative für lernschwache Jugendliche  
 
Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg hat beim Bundesprogramm „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie- gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ Berücksichtigung gefunden. Das teilte Landrat Manfred Michel (CDU) während einer Informations- und Auftaktveranstaltung im Limburger Kreishaus mit, zu der er Vertreter des Jugendamtes, des Jugendbildungswerkes, des Staatlichen Schulamtes, der Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung (GAB); des Städte- und Gemeindebundes, der örtlichen Jugendpflege und der Schulverwaltung des Landkreises eingeladen hatte. Sie werden Konzepte und Ideen für den Landkreis begleiten und unterstützen. Für die Verwirklichung von Projekten, bezogen auf den Zeitraum von drei Jahren, werden jährlich bis zu 100 000 Euro in Aussicht gestellt.
Landrat Michel bedankte sich beim Bundestagsabgeordneten Frank Schmidt (SPD) für die Unterstützung des Projektantrages auf Bundesebene. Das Programm richtet sich schwerpunktmäßig an Jugendliche, die über ein geringes Bildungsniveau verfügen und in strukturschwächeren Regionen des Landkreises aufwachsen. Verschiedene Angebote sollen zur Stärkung von tolerantem und demokratischem Verständnis beitragen. Zudem sollen die Fähigkeiten dieser jungen Menschen erweitert werden, Konflikte gewaltfrei zu bewältigen. Die Entwicklung der Angebote geschieht in enger Abstimmung mit dem Begleitausschuss, der im Rahmen der Auftaktveranstaltung gebildet wurde.

Die lokale Koordinierungsstelle wird bei der Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung (GAB) angesiedelt. Die GAB verfügt sowohl über umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit bildungsfernen männlichen Jugendlichen als auch über Kenntnisse in der Abwicklung entsprechender Programme und Projekte, erklärte der Landrat. (nnp)

 
 

Printausgabe
vom 11.07.2007
 
 
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